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Fortbildungen
im Rahmen des Lehrerfortbildungszentrums der Didaktik
der Chemie der Universität Frankfurt am Main: http://www.chemielehrerfortbildung.uni-frankfurt.de/index.html
Alle Projekte
unserer Arbeitsgemeinschaft in den letzten Jahren wurden
unterstützt durch die Schulpartnerschaft des Fonds der Chemischen
Industrie FCI.
Auch 2010/11
ist unsere AG wieder aktiv. Drei
SchülerInnen aus der Bettina- und
der Max-Beckmann-Schule (Leistungskurs Physik in Klasse 13) haben
nach einer Vorschrift im Internet http://www.chemiedidaktik.uni-wuppertal.de/
organische Leuchtdioden (OLED's) gebaut und untersuchen diese. Ziel
ist den Effekt der Lichtemission umzukehren und organische
Solarzellen zu bauen. Dies ist gelungen. Mittlerweile haben sie den
Landeswettbewerb "Jugend forscht" bei der Fa. Merck in
Darmstadt gewonnen. Der Bundeswettbewerb 2011 in Kiel war sehr
erfolgreich! Sie erreichten einen 5. Platz in Chemie, weiterhin zwei
Sonderpreise: den Zukunftstechnologiepreis (1500 Euro) der
Bundesbildungsministerin, Preis für nachhaltige Entwicklung (1000
Euro) des FCI. Herzlichen Glückwunsch!
Film
dazu! 
Vier
Plastiksolarzellen treiben einen Elektromotor! Als Puffer
dient ein Doppelschichtkondensator
2010
ist eine Gruppe aus dem 13. Schuljahr
bei Jugend forscht mit einem Projekt "Enzymelektroden:
Sensor auf Glucose" aktiv. Interessant ist, dass alle aus einem
Grundkurs Chemie bzw. Biotechnologie entstammen. Die ganzen Herbst-
und Weihnachtsferien tüftelten sie an dieser Aufgabe. Es gelang
ihnen, das Enzym Glucoseoxidase auf einer Polypyrrolmembran zu
immobilisieren. Dies wurde sowohl optisch als auch ampérometrisch
detektiert. Im Regionalwettbewerb am 12. 2.2010 in Lollar erreichten
sie den 1. Platz in der Sparte Chemie.
Auch
2009 ist die Max-Beckmann-Schule bei Jugend forscht angetreten. Im
Landeswettbewerb bei Merck erreichte
Alexej Grjasnow mit einem Projekt "Folding
of the N Terminus of Serotonin Transporters" den 1. Platz
in Chemie. Die Arbeit wurde in den USA während eines
Gastaufenthalts an der Vanderbilt Universität angefertigt.
Herzlichen Glückwunsch!
Laura
Babel erreichte mit einer Arbeit zur spannungsgesteuerten Bewegung
von Polypyrrolmembranen den zweiten Platz. Auch hier herzlichen
Glückwunsch!
Polypyrrolmembranen
bewegen sich durch innermolekulare Ladungsunterschiede, wenn
Spannungen angelegt werden. Sie schrumpfen oder quellen.
Im
Bundeswettbewerb 2008 in Bremerhaven erreichte das Projekt "Strom
aus Joghurt" einen respektablen 4. Platz und den Preis des
Fonds der Chemischen Industrie e.V.. Herzlichen Glückwunsch an Sebastian Spohner und
Alexej Grjasnow. Bild
dazu!
Nach
dem 2, Platz im Bundeswettbwerb 2006 in Freiburg mit dem Thema
"Graetzelzellen", jetzt wieder erfolgreich!
Alexej
und Sebastian haben ihr Projekt am 27. 5. 08 bei Stefan Raab in TV
Total vorgestellt: Link dazu: http://tvtotal.prosieben.de/tvtotal/videos/player/?contentId=19773#top

Aktuelle
Projekte der Max-Beckmann-Schule, Frankfurt am Main
Aktuell haben wir das
Projekt aus dem Jahr 2005 wieder aufgenommen.
Damals hatten wir gezeigt, dass Coli- Bakterien in der Lage sind in
Brennstoffzellen direkt elektrische Energie mit Leistungen im mWatt-Bereich zu
erzeugen. Nun haben wir verschiedene Mikroorganismen untersucht, u.
a. Lactobacillen (lactobacillus casei), also einfache Joghurt- Bakterien. Daher heißt das Projekt: "Strom aus
Joghurt". Hinter diesem Projekt steckt eine
ausgefeilte Analytik (HPLC, Enzymanalytik), mit der gezeigt werden
konnte, dass bestimmte Stoffwechselprodukte durch bakterielle
Aktivitäten entstehen und diese auch für die Leistung
verantwortlich sind. Dieser Nachweis stellt eine fundierte
wissenschaftliche Arbeit dar.
Weiterhin bringt der Einsatz von Elektroden aus
nanostrukturiertem Polypyrrol eine Optimierung der
Leistung.
BTS
= Brenztraubensäure
Dies
sind die beiden miteinander gekoppelten Prozesse. GluSH gibt die
Elektronen an die Elektrode ab.
Mit diesem Projekt hat unsere AG wieder
den Landeswettbewerb "Jugend forscht" in
der Sparte Chemie gewonnen.
Milchsäurebakterien
auf einer Lactose/ChinablauAgarplatte
Film dazu
2006 haben wir in
unserer Arbeitsgemeinschaft weitere regenerative Energiewandler
untersucht, Graetzelzellen - Solarzellen, welche die
Fotosynthese hinter einer Glasplatte nachempfinden. Sie wandeln wie
bei der Fotosynthese der Pflanzen Sonnenlicht durch Absorption mit
Farbstoffen (Anthocyane) in Energie um, allerdings direkt in
elektrische Energie nicht in ATP bzw. Glucose. Wir haben mit relativ
kleinen Platten von 10 mal 5 cm Leistungen um 2 mWatt erreicht,
genug um einen Kleinmotor anzutreiben. Sebastian
und Alexej errangen damit den 2. Platz im
Bundeswettbewerb Jugend forscht im Fach Chemie.
Filmdokumentation dazu bitte hier
klicken! Weitere Informationen unter Neuigkeiten!
Bei diesen Arbeiten haben wir
erkannt, dass eine gleichmäßige Beschichtung entscheidend für die
Leistung der Graetzelzelle ist. Darum haben wir einen einfachen
Tintenstrahl- Drucker präpariert, mit dem wir Platten homogen
beschichten können.
Filmdokument hier!
Gleichzeitig haben wir hiermit
auch die Möglichkeit mit leitfähigen Polymeren wie Polypyrrol
Leiterbahnen zu drucken. Mit dem Programm Illustrator
entwarfen wir
die Leiterbahnen, der Drucker druckt sie auf Papier, Folien oder
Glas. Damit sind wir auch 2007 bei Jugend forscht im
Landeswettbwerb Hessen in Darmstadt. Weiterführende Experimente zur
Herstellung von Kunststoffsolarzellen sind in Arbeit.
Bedruckte
Kunststoffplatte

Zwei Graetzelzellen im
Vergleich bei normaler Raumbeleuchtung, rechts wurde die Kathode
modifiziert, was zwar zu geringeren Spannungen führt, aber zu
wesentlich höheren Stromstärken. Die Leistung der Zelle
vergrößert sich erheblich.
Projekte
des letzten Jahres
Axel Jäger hat
eine bakterielle Brennstoffzelle entwickelt, die er auf dem
Landeswettbewerb Jugend forscht am 17. und 18. März 2005 in
Darmstadt bei der Fa. Merck vorgestellt hat. Er hat mit diesem
Projekt den Landeswettbewerb in Chemie gewonnen und im
Bundeswettbewerb in Dortmund den 5, Platz in Chemie belegt. Gewonnen
hat er auch einen 6 wöchigen Studienaufenthalt in den USA.
Die
Arbeitsgemeinschaft stellt sich vor!
Sie liefert
Leistungen im Milliwattbereich und beruht nur auf der Gärungsaktivität
von Colibakterien und einem Oxidationsmittel. Zum Betreiben eines
CD-Player-Motors reicht auf der Kathodenseite Luft als
Oxidationsmittel. Vier dieser "Biobrennstoffzellen" zu
einem "Stack" vereinigt liefern sogar elektrische Energie
zum Betreiben einer LED. Als Grundsystem wurde eine Zelle von
National Centre for Biotechnology Education (NCBE) verwendet.
Allerdings wurde der innere Aufbau (Elektrodenmaterial.
Polymerelektrolytmembran) völlig verändert.
Biobrennstoffzelle in Aktion
offene Zelle

Modellskizze der NCBE-Zelle
Stack aus 4 Zellen
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